„Gone tomorrow“ – Lee Child oder „Der neue Jack Reacher“

Von HPK
0Kommentare

Die Ouvertüre ist unwiderstehlich:

“Suicide bombers are easy to spot. They give out all kinds of telltale signs. Mostly because they’r nervous. By definition they’r all first-timers.

Israely counterintelligence wrote the defensive playbook. They told us what to look for. They used pragmatic observation and psychological insight and came up with a list of behavioural indicators.”

Der Schauplatz ist New York, Jack, der einsame Wanderer, hockt um 2 Uhr morgens in der U-Bahn, eine vermummte Passagierin versetzt ihn in höchste Alarmstufe. Der Leser erwartet eine atemlose Hetzjagd auf Selbstmordattentäter. 10 Seiten später implodiert das Plot, bevor es richtig losgeht. Es entwickelt sich eine eher konventionelle Story über Politiker und Geheimnisse, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen, Frauen bei denen der Schein trügt. An die Stelle von Hochspannung tritt Schwachstrom.

Der abschliessende Showdown ist dann doch wieder ein bemerkenswertes „morceau de bravoure“ voll von hochprozentiger Action.

Ein nicht unlesenswerter Thriller. Mit der Erinnerung an den Inhalt ist es jedoch genauso, wie der Titel es sagt, „Gone tomorrow“.

HPK

Share on twitter
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Suche

Kategorien
  • Deutsch

Aktuelle Umfrage

Wie würden Sie die EURO-Krise meistern?

Ergebnisse anzeigen

Loading ... Loading ...
Auf leisen Sohlen ins Gehirn.

Auf leisen Sohlen ins Gehirn.

Welcher zynische Witzbold hat uns, "die kriminellste Gattung auf dem Planeten", die wir aus reinem Egoismus unsere eigene Existenz zerstören,…
Leseproben.

Leseproben.

Selten habe ich ein so spannedes und abwechlungsreiches Buch zur philsophischen Ethik gelesen. Hier ein paar Kostproben.

RUPERT LAY LESEBUCH

Die Ethik der Biophiolie für Entscheiden und Handeln.[:en]Die Ethik der Biophilie für Entscheiden und Handeln.
SUCHE
Drücken Sie "Enter" zum Starten der Suche