„Der Trakt“ – Arno Strobel oder „Lost in Regensburg“

Von HPK
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Das Programm auf der Rückseite des Paperbacks verspricht viel: „Stell dir vor, dein Mann sagt, er hat dich noch nie gesehen, und die Leute sagen, du hast nie ein Kind gehabt. Wem kannst du trauen, wenn niemand dir glaubt? Und wer bist du wirklich?“

Arno Strobel ist von Hause aus IT-Unternehmensberater, fing mit 40 Jahren an „Kirchenthriller“ zu schreiben und hat, nach den Amazon Verkaufslisten, als deutscher Thrillerautor, durchaus respektable Erfolge vorzuweisen.

Die Machart des Psychothriller spiegelt den professionellen Hintergrund des Autors: Das Szenario ist gut durchkonstruiert und für die Realisation eines spannenden Films geeignet.

Die Sprache hingegen ist arm, flach und phantasielos. Den Personen der Handlung fehlt die Tiefe um den Leser zu involvieren und letztlich Glaubwürdigkeit zu erzeugen. Die Protagonisten und ihre Umwelt (Regensburg) wirken wie Akteure und Bühnenbild eines Computerspiels, synthetisch, blass, puppenhaft.

„Der Trakt“ mag sich dazu eignen die Reisezeit für Pendler in überfüllten Vorortzügen zu verkürzen, mehr ist jedoch in keinem Fall drin.

HPK

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